Plötzlich Dorfkinder Fatick – Keur Maba – Farafenni – Wassu – Sambel Kunda 360° Blick auf die gambische Savanne. Und dabei ein schattiges Plätzchen unter einem gefliesten Pavillon mit Tisch und Stühlen. In 300 m Entfernung fliegen weiße Vogelschwärme in den Himmel und zurück in die Bäume. Auf dem Weg zu dem Touristenunterkunftsort hier in…
Diwandaydreaming in Dakar M’boro – Dakar – Bargny – Fatick Jede Woche schreibe ich diesen Bericht und frage mich, was diesmal überhaupt noch hier stehen soll. Ich möchte nicht immer mit „Diese Woche haben wir … gemacht“ beginnen – die thematische Ebene soll den Text tragen, nicht die chronologische. Der Blog soll für uns drei…
Melonenfiebertraum – zum richtigen Zeitpunkt im Senegal Bouhadjra – Saint Louis – Beutlamine – Mboro – Dakar Es ist warm und ich bin müde und ich sitze auf einem grauen Sofa in Dakar. Gegenüber stillt Mariam ihren Sohn, während sie mit ihrer Mutter diskutiert. Die Mutter schaut uns nachdenklich an und wiederholt unsere Namen. Ich…
Großstadtlärm zwischen Wüste und Nationalpark El Asma – Sendemast – Nouakchott – Tiguent – Bouhadjra Blob. Blob. Heuschrecken springen an unser Zelt. Ein Zirpen aus den Büschen, hinten das Brummen der Bundesstraße. Blob zirp bruuuum bruuuum tagtagtagtag. Knack. Das ist die Colaflasche, mein Kissen. Blablabla. Das ist Sarah, beim Telefonieren. Wir sind froh, endlich bettfertig…
Zusammen ist man weniger zu drein Nouadhibou – Choum – Atar – Terjit – Chaeikh – Akjoujt – El Asma Diese Woche begann einem Abenteurerhighlight der Route: dem Eisenerz-Zug. Ein bis zu 2,5 km langer Zug, der längste der Welt, der Eisenerz aus dem Inneren des Landes an die Küstenstadt Nouadhibou transportiert. Einmal pro Tag…
Erster Grenzübergang (mit Visum) Dakhla – El Argoub – Chez Rachid – Bir Gandouz – Guerguerat – Nouadhibou Es ist dunkel. Die Straße eng. Überall Laster, vor uns der rote Supermond. Wir sitzen im Auto unseres Couchsurfing-Gastgebers, irgendwo zwischen Nouadhibou und dem Nationalpark. Er kennt die Strecke seit Jahren – an den Polizeikontrollen müssen wir…
Vom Sehen und Gesehenwerden Boujdour – Restaurant – Nichts – Tankstelle – alter Mineneingang – Dakhla 40 Quadratmeter Himmel über uns. Eine rote Dachterrasse, begrenzt von hohen Brüstungen. 160 cm Geländerhöhe, 2,10 m Türrahmen. Hinter der östlichen Brüstung: eine kleine Dachwohnung, kaum größer als unsere Terrasse. Vier Menschen wohnen darin als WG und dieses Wochenende…
Der Beginn von Blau, Gelb, Grau El Ouatia – Akhfennir – Tah – Laayoune – El Marsa – Lamssid – Boujdour Eine rasende Woche liegt nach unserem Zeitempfinden hinter uns. Die letzte Sonntagspause vor dem Fahrradfahren verlief sehr entspannt, denn erstmals verbrachten wir sie auf einem Campingplatz und nicht in der Natur oder bei Gastgeber*innen…
Vor uns die Wüste. Im Rücken 2500 km Tamraght – Anou Izem – Sidi Ifni – Guelmim – Rass Oumlil – El Ouatia Eine verkürzte Woche liegt hinter uns, da wir unseren letzten Pausentag von Sonntag auf Montag verschoben hatten. Dafür war sie irgendwie anstrengender als sonst. Die Kilometer sind schwerer. Die Beine müder. Woran…
Zu viel passiert Casablanca – Sidi Abdallah – Marrakesch – Chichaoua – Imintanoute – Amskroud – Agadir – Tamraght Ein- oder zwei schwarze Unterhosen. Eine kleine Puppe. Ein Handy, Ohrringe. Ein Armband. Eine wasserdichte 1l-Brotbox. Handschuhe für zwei Tage. Kopfhörer. Alles Dinge, die sich mittlerweile im Nicht-Sein befinden, mit anderen Worten, wir haben sie verloren.…